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Der Grundrissplan - die Basis jeder Planung

Über kurz oder lang begegnet einem in Verbindung mit Planunterlagen der so genannte Grundrissplan. Als eines der zentralen Werkzeuge einer Planung gibt er eine Vielzahl wesentlicher Informationen wieder und vermittelt die wesentlichen Planungszüge an Planungsbeteiligte, Bauherrschaft und Ausführende.

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Was ist ein Grundrissplan?

Allgemein formuliert bietet ein Grundrissplan den Blick von oben in ein Gebäude, oder genauer gesagt in ein bestimmtes Stockwerk. Dafür wird nicht nur auf Decke oder Dach verzichtet, um tatsächlich den Blick ins Innere zu erlauben. Darüber hinaus wird auch eine Blickebene gewählt, die sich üblicherweise in rund 1,00 bis 1,20 Metern Höhe über dem Fußboden befindet. Das heißt, höhere Bauteile, wie etwa Wände, Türen oder auch Fenster, werden durchschnitten. Der Vorteil dieser Darstellungsweise ist ein inhaltlicher Mehrwert, da viele interessante Details, wie eben gerade Türen oder Fenster, sehr präzise abgebildet werden können und so zum wesentlichen Eindruck des

Grundrisses beitragen. Der Grundrissplan ist zwar nicht in der Lage, Höhen direkt grafisch zu vermitteln, jedoch ermöglicht er am umfassendsten von allen Plandarstellungen die Erfassung von Raum- und Gebäudedimensionen und -aufteilungen.
Foto einer Blaupause
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Informationen und Grenzen im Grundrissplan

Der Grundrissplan ist auf Grund seiner horizontalen Ausrichtung um dem exakt von oben aus senkrecht nach unten ausgeführten Blickwinkel ideal dazu geeignet, alle horizontalen Verhältnisse unmittelbar und maßstäblich abzubilden. Zu den wesentlichen Raumbildenden Bauteilen, wie Wände, Fassaden, Stützen etc. zählen hierzu auch Türen, Fenster und sonstige Öffnungen. Außerdem lassen sich, je nach Bedarf, weitere Detailebenen für Möblierung, technischen Ausbau, Bodenbeläge und viele weitere Belange einfügen. Da im Grundrissplan eine rein zweidimensionale Abbildung erfolgt, kommt es auf eine entsprechende grafische Umsetzung an, um die verschiedenen Abbildungsebenen lesbar zu erhalten.

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Schnitt- und Ansichtslinien

Ganz allgemein gilt im Grundrissplan die Devise, je dicker eine Linie ist, umso näher liegt das dargestellte Bauteil am Betrachter. Linien von sogar durchschnittenen Bauteilen werden also am dicksten dargestellt, wohingegen die entferntesten Kanten besonders dünn abgebildet werden. Verstärken lässt sich dieser Effekt weiter durch eine abgestimmte Farbgebung, etwa durch dicke schwarze und dünnere graue Striche. Weiterhin lassen sich verschiedene Inhalte unterschiedlich gewichten, indem in gleicher Art und Weise kategorisiert wird. Meist werden raumbildende Bauteile besonders dick, Möbel und andere Ausbauten dagegen nur sehr schwach und zurücktretend abgebildet. Hinzu kann eine weitere Darstellungsebene für all die Details kommen, die zwar wichtig sind, jedoch oberhalb der Blickebene liegen. Hier sind vor allem Strich- oder Punktlinien üblich, so dass beispielsweise Dachfenster, Leuchten und viele weitere Objekte im oberen Wand- und Deckenbereich gut lesbar integriert werden können.

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Schraffuren und Farbflächen

Ergänzend zu den maßgeblichen Linienzeichnungen können im Grundrissplan Farben und auch Schraffuren genutzt werden, um die Lesbarkeit zu steigern und den jeweiligen Zweck des Plans noch besser vorstellbar zu machen. Während ein technischer Grundrissplan eingeführte Schraffuren für Materialien und Bauweisen nutzt, sind vor allem grafische Zeichnungen in der Darstellung frei. Auch hier kommt aber der Zusammenhang zur Geltung, der bereits bei den Liniendarstellungen Anwendung findet: Typisch sind dunklere oder intensivere Belegungen für nähere Flächen und mit zunehmendem Abstand immer weniger kräftige bzw. dunkle Farben und Schraffuren. Hinzu kommt im Einzelfall der von Ansichtszeichnungen bekannte Schattenwurf, der im Grundrissplan zwar unüblich ist, jedoch gerade bei variierenden Fußbodenhöhen oder anderen individuellen Details in stark grafischen Abbildungen die Verständlichkeit enorm voranbringen kann.

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Detailtiefe und Maße im Grundrissplan

Sowohl grafische Details als auch eingepflegte Bemaßungen variieren im Grundrissplan in Abhängigkeit von der späteren Verwendung, vor allem aber vom gewählten Maßstab. Je größer der gewählte Maßstab, umso detailreicher fallen grafische und textliche Inhalte aus und umso umfangreicher fällt die Vermaßung aus. So weisen Pläne in 1:200 üblicherweise gar keine Maße auf, wohingegen in 1:100 bereits die Raumdimensionen beinhaltet sind. Erst ab 1:50 kommen dann Detailmaße zu Öffnungen, Stützen, Vorsprüngen etc. hinzu, so dass Grafik und Maßangaben immer in vergleichbarem Detaillierungsgrad Hand in Hand gehen.

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Typische Einsatzbereiche für den Grundrissplan

Foto eines Grundrissplans

Grundrisspläne finden sich in nahezu jeder Planung wieder. Denn sie dienen mit ihrem umfassenden Informationsgehalt der wesentlichen Vermittlung von Daten und Fakten, aber ebenso Eindrücken und Gefühlen. Gerade im Bereich der Immobilienvermarktung oder -vermietung bietet ein Grundriss die Basis für die Vermittlung eines ersten Eindrucks zum betreffenden Objekt. Selbstverständlich stehen hier andere Informationsgehalte im Vordergrund, als etwa bei einem Genehmigungsplan für eine Behörde oder einem Ausführungsplan für einen Handwerker. Neben allgemein anerkannten Inhalten für jeden Maßstab hängt die Gestaltung eines Grundrisses daher auch ganz wesentlich vom individuellen Objekt und dem mit dem Plan verfolgten Ziel ab.